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Övervikt
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.02.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 01.03.2006, 13:23 Titel: Gewürze |
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ANIS,
auch Anais und süßer Kümmel genannt
Lateinisch:Pimpinella anisum
Englisch:Anis, aniseed
Spanisch:Anis
Französisch:Anis vert
Italienisch: Anice verde
Anis wurde zuerst von den Ägyptern, später von den Griechen, den Römern und den Arabern als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Er wächst zwar auch bei uns sehr schön, kann jedoch nur mit viel Sonne während der Blütezeit das nötige kräftige Aroma entfalten und wird deswegen hauptsächlich im östlichen Mittelmeerraum angebaut.
Die süßlich duftende Pflanze gehört zur Familie der Doldenblütler. Aus ihren kleinen weißen Blüten entwickeln sich die Samen. Zur Reifezeit von August bis September werden die Pflanzen geschnitten und gedroschen.
In unseren Breitengraden wird Anis hauptsächlich als Würze für süßes Gebäck verwendet. Rund ums Mittelmeer wiederum findet man ihn, wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung oft zu Aperitif oder Digestif verarbeitet. Ob inFrankreich als Pastis bzw. Marie Brizard oder in Griechenland als Ouzo und in Italien der Sambuca, all diese Getränke haben in ihren Ländern fast Kult-Status.
Die Heilwirkung des Anis:
Seinem, aus den Früchten gepreßten ätherischen Öl wird auch nach modernen, wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Heilwirkung zugestanden.
Als Tee hilft Anis bei Husten und Er-kältung, er wirkt beruhigend und schlaffördernd.
Zur Zubereitung einer Tasse, zer-drükken Sie einen Teelöffel Anis-samen und gießen diese mit kochen-dem Wasser auf. Dann 10 Minuten ziehen lassen. Bei Erkältung mit Honig süßen, bei Magenproblemen eine Tasse ungesüßt nach jeder Mahlzeit trinken.
Anis lindert Krämpfe der Verdau-ungsorgane. Wie oben, als Tee zube-reitet, oder nach den Mahlzeiten einige Anissamen knabbern. Beides ist auch empfehlenswert für einen frischen Atem.
Als Schnaps fördert Anis Appetit und Verdauung.
Anisöl im Duftlämpchen ans Bett gestellt, soll Unruhe und schlechte Träume verhindern.
Da Anis in großen Mengen (mehr als 50g) auch Benommenheit, rauschartige Zustände und Verkrampfungen auslösen kann, sollte er wohl dosiert genossen werden. _________________ hej hej von Övervikt |
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Övervikt
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.02.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 01.03.2006, 13:31 Titel: |
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CHILLI,
auch Piri-Piri, Peperoni, Feuerschoten .... genannt
Lateinisch: Capsicum annuum bzw. frutescens
Englisch:Chili, chilli
Spanisch:Chile, guindilla
Französisch:Poivre rouge, piment enragé (Cayenne)
Italienisch:Peperoncino, diavoletto
Cayennepfeffer :Capsici fructus acer auch Spanischer Pfeffer, Teufelspfeffer
Chilis kommen ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika und wurden schon etwa 5000 v. Chr. von den Azteken und Maya geschätzt. Sie gehören zur Familie der Nachtschattengewächse, die Sträucher werden bis zu zwei Meter hoch. Ihre Blätter sind ca. 10 cm lang, fest und oval. Sie blüht, je nach Sorte im Frühling oder im Sommer. Die Blüten, aus welchen die Früchte entstehen, sind klein und hell.
Kolumbus brachte die Pflanze, nach seiner Entdeckung der Neuen Welt mit nach Spanien. Seitdem gedeiht sie auch in den feucht-heißen Regionen des Mittelmeer-raumes hervorragend. Sie wird jedoch auch in Afrika und Asien angebaut. Es soll inzwischen an die 6000 Arten von Chilis geben, in unterschiedlichsten Farben, For-men, Größen und natürlich auch Schärfe-graden. Entsprechend gibt es auch unzählige verschiedene Namen.
Als Faustregel gilt, je kleiner und roter, desto schäfer sind sie, aber Vorsicht (!), es gibt auch diese kleinen, höllisch scharfen, grünen Biester, meist aus dem asiatischen Raum.
Chilis werden frisch, getrocknet oder eingelegt gegessen.
Ein paar unterschiedliche Arten von Chilis:
Cayenne Chili
Scharf, erst grün, färben sich dann jedoch rot.
Jalapeño Chili
Scharfe grüne Schoten, bei uns nur als Konserve oder getrocknet zu bekommen.
Anaheim Chili
Mild bis mittelscharf. Hellolivfarbene Schoten, die bis zu 20 cm lang werden.
Rote Chili
Eigentlich nur gereifte grüne Schoten, oft süßlich von Geschmack.
Peperoncini
Sehr scharf. Bekannt aus der italienischen Küche. Frisch oder getrocknet erhältlich.
Vogelaugenchili
Extrem scharf und winzig klein. Erst flaschengrün, wird orangerot in der Reife. Sie kommt aus dem Fernen Osten, meist aus Thailand.
Aus den Vogelaugenchilis wird der Cayennepfeffer hergestellt. Die kleinen Schoten werden erst getrocknet und dann gemahlen. Das Pulver ist etwa zwanzig mal so scharf wie Paprikapulver, jedoch weniger aromatisch.
Hauptsächlich wird Cayenne verwendet um Speisen aus der asiatischen und aus der südamerikanischen Küche zu würzen, es kommt jedoch auch in der kreolischen und der afrikanischen Küche zu Einsatz.
Da Chili keinen sehr starken Eigengeschmack hat ist es ideal zum Erzeugen von Schärfe und paßt zu fast allen Speisen.
Cayennepfeffer ist nicht mit Chilipulver zu verwechseln, einer fertigen Gewürzmischung, welche schon abgemildert ist. Informationen zu »Chilipulver«.
Die Heilwirkung von Chilis:
Die kleinen scharfen Früchte haben kräftigende und aseptische Wirkung. Sie sind ein Vitamin-C Spender und enthalten Carotinoide, wodurch sie entzündungshemmend wirken. Sie regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung und die Verdauung. Durch das enthaltene Capsaicin werden Endorphine ausgeschüttet, was die Schmerzempfindlichkeit vermindert.
Ihre stark anregende Wirkung kann Sinnlichkeit wecken, sie wirkt Energiemangel und psychischen Schwächesymptomen entgegen.
Chilis haben eine leicht blutverdünnende Wirkung und sind bei Krampfadern und Neigung zu Thrombosen einsetzbar. Erfolge wurden auch bei der Minderung von Arterienverkalkung und Asthma erzielt.
Auch bei äußerlicher Anwendung (bitte nie bei offenen Wunden anwenden !!) können Chilis helfen, so zum Beispiel bei Nervenschmerzen, Hexenschuß und Rheuma. Rheumapflaster aus der Apotheke enthalten Capsaicin.
Als Tee hilft Chili gegen Kreislaufschwäche. Geben Sie einer Kanne frisch aufgebrühtem Kräutertee eine Messerspitze Cayennepfeffer zu und trinken diese über den Tag verteilt.
Gegen Fieber kochen Sie eine geschälte Ingwerwurzel in einem viertel Liter Wasser ca. drei Minuten auf. Geben sie Honig und eine halbe Zitrone, sowie eine Messerspitze Cayenne hinzu. Trinken Sie das so heiß und so schnell wie möglich und gehen dann ins Bett. Am nächsten Morgen sollte das Fieber gelindert sein.
Aus Pflanzenöl mit Cayenne können Sie eine Paste zusammen rühren, die Prellungen lindert. Die Paste sollte jedoch erst am zweiten Tag zum Einsatz kommen, nachdem Sie den ersten Tag mit Eis kühlten. Nicht zu verwenden bei offenen Wunden.
Speisen mit Chili oder Cayenne gewürzt können die Verdauung stark anregen.
Etwas Vorsicht ist geboten, wenn der Magen die Schärfe nicht gewohnt ist, obwohl er auf Chili meist wesentlich besser reagiert, als zum Beispiel auf Pfeffer. Es ist erwiesen, daß die Wirkung auf den Magen durchblutungsfördernd und entsprechend positiv ist. Der Genuß von Chili sollte jedoch in kleineren Mengen beginnen, damit der Magen daran gewöhnt wird !
Vor allem bei älteren Menschen wird durch Chili die Vitalität und Erlebnisfähigkeit gefördert.
_________________ hej hej von Övervikt |
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Övervikt
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.02.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 01.03.2006, 13:36 Titel: |
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Fenchel
Auch langer Anis, Frauenfenchel oder Brotanis genannt
Lateinisch:Foenicum vulgare
Englisch:Fennel, sweet cumin
Spanisch:Hinojo
Französisch:Fenouil
Italienisch: Finocchio
Fenchel zählt zu den ältesten bekannten Gewürzpflanzen. Er ist rund ums Mittelmeer zu Hause und blüht von Juni bis August. Mit seinen gelben Blütendolden und den fadenförmigen Blättern wirkt er wie ein großer Bruder des Dills. Gewürzfenchel kann bis zu zwei Meter hoch werden.
Als Gewürz ist er sowohl frisch als auch getrocknet nutzbar. Bei uns leider etwas zu kurz gekommen, wird er im Mittelmeerraum ausge-sprochen viel eingesetzt, vor allem bei Brot- und Teigwaren.
Da die Körner sehr hart sind, sollte man sie unbedingt vor dem Kochen zerdrücken. Möglicherweise ist dies ein Grund für die seltene Verwendung, denn er verliert fertig gemahlen sehr schnell das Aroma, und sollte wirklich erst kurz vor der Zubereitung zerstoßen werden.
Auch die extrem vitaminreichen Blätter der Gewürzfenchelpflanze eignen sich zum Würzen. Geschmacklich sind sie den Früchten sehr ähnlich, leicht süßlich scharf, etwas bitter und mit leichtem Aniston. Die getrockneten Blätter sind in vielen fertigen Kräuter-mischungen für Fisch zu finden. Sein Haupteinsatzgebiet in der Küche ist also neben Brot-, Back- und Teigwaren auch die ge-samte leichte Küche, Salate, Gemüse und Fisch werden durch sein Aroma gut unterstützt.
Fenchel ist Bestandteil der chinesischen »5-Gewürz Mischung«.
Eine Leckerei für das kalte Büfett: Mango- und Orangenscheiben mit Fenchelsamen bestreuen!
Die Heilkräfte von Fenchel:
Schon die Naturheiler aus der Antike schätzten den Fenchel zur Heilung von Schlangen und Hundebissen, bei Gelbsucht, Blasen-steinen und Leberschäden. Pfarrer Kneipp hielt ihn für einen wesentlichen Bestandteil der Hausapotheke, da er trefflich bei Koliken helfe.
Heute wird der Fenchel hierzulande überwiegend als Tee zu Magen- und Darmbeschwerden verwendet. Auf Grund seiner ätherischen Öle hilft er gegen Blähungen, bei Durchfall, Magen-krämpfen und Husten. Da er so milde ist, wird er auch bei Kleinkindern und Baby´s eingesetzt. Außerdem ist er appetit-anregend und harntreibend. Sein leichter Anis Geschmack hin-terläßt einen frischen Atem.
Zur Linderung von Blähungen ein bis zwei Teelöffel der zerdrückten Samen mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten trinken.
_________________ hej hej von Övervikt |
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Övervikt
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.02.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 02.03.2006, 21:39 Titel: |
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Korkuma
Auch Gelbwurz, indischer Safran(!), Curcuma
Lateinisch:Curcuma longa & C. domestica
Englisch:Turmeric
Spanisch:Cúrcuma
Französisch:Curcuma
Italienisch: Curcuma
Die Geschichte des Kurkumas läßt sich fast 4000 Jahre zurückverfolgen. Im Indien galt er als heilig, noch heute wird den Neugeborenen mit Kurkuma ein gelber Punkt auf die Stirn gemahlt, um Glück zu bringen. Aus dem 7. Jahrhundert stammen chinesische Aufzeichnungen über seine Heilwirkung. Man schreibt ihm magische Eigenschaften zu und trägt ihn heute noch auf vielen pazifischen Inseln mit sich, zum Schutze vor den bösen Geistern. Im Orient dient er vielfach zum Färben der Mönchsgewänder. Eigentlich zur Familie der Ingwerpflanzen gehörig, wurde er wegen seiner gelben Farbe schon immer mit dem Safran verglichen. Es war wahrscheinlich Marco Polo, der ihn "entdeckte" und nach Europa mitbrachte, auf daß er sich als billiger Safranersatz etab-lierte. Wobei Kurkuma geschmacklich bei weitem nicht an Safran heran reicht, jedoch übertrifft er diesen sowohl als Färbemittel und vor allem in der heilenden Wirkung.
Die Hauptanbaugebiete des ursprünglich aus Süd- und Südostasien stammenden Kurkuma sind heute Indien, Indonesien, China, Bangla-desch, Südamerika und die Karibik. Diese Pflanze, mit ihren lilienartigen Blüten und lanzettförmigen Blättern, gedeiht am besten in feucht-heißem Klima. Die Wurzeln benötigen ca. ein Jahr um zu Reifen, dann werden sie mit der Hand vorsichtig ausgehoben. Gleich nach der Ernte werden sie in kochendes Wasser gelegt, gereinigt und anschließend getrocknet.
Seinen Platz hat der geriebene und pulverisierte Kurkuma in der süd-asiatischen, der chinesischen und vor allem indischen Küche. Er darf in keiner Curry-Mischung fehlen. Er eignet sich gut für Grillgewürz-mischungen, paßt zu Fisch und Geflügel. Senf verdankt dem Kurkuma seine gelbe Farbe und er ist Bestandteil der Worcestersauce. Sein Aroma ist kräftig etwas pfeffrig und frisch, im Gegensatz zu seinem Geschmack, der eher moschusähnlich, schwer und in "Überdosierung" fast schon muffig-modrig werden kann. Kurkuma erzeugt Schärfe und ist leicht bitter. In vorsichtiger Dosierung jedoch ein wunderbares Gewürz um leichten Speisen etwas mehr "Intensität" zu geben. Sowohl zu Schalentieren als auch in Salatsaucen macht sich etwas Kurkuma bestens. Trotz des sehr verwirrenden Namens "indischer Safran" ist er nicht als Safranersatz geeignet, auch wenn es die selben Stoffe sind, welche die gelbe Farbe schaffen. Bitte nicht verwechseln !
Die Heilwirkung des Kurkuma:
Kurkuma ist seit Jahrtausenden als Heil- und Zaubermittel bekannt und auch heute als solches anerkannt. Er regt den Appetit und das Verdau-ungssystem, sowie die Gallenblasenfunktion und das Atmungssystem an. Es ist eine leberschützende und entzündungshemmende Wirkung fest-gestellt worden. Kurkuma ist antibakteriell und hilft bei Kreislauf-problemen. Er kann bei Pilzinfektionen, Gebärmuttererkrankungen, Menstruationsproblemen und bei überstandener Hepatitis heilend wirken. Er schützt die Arterien vor schädlichen Fettablagerungen und wirkt ent-sprechend vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Außerdem ist Kurkuma Inhaltsstoff vieler Salben gegen Hautkrankheiten.
Aus Asien gibt es sehr viele Rezepturen gegen Hautprobleme, welche jedoch scheußliche gelbe Flecke auf der Haut hinterlassen, so rate ich doch lieber zu den entsprechenden Produkten aus der Apotheke. Außerdem bedürfen die oben genannten Krankheiten größtenteils einen Besuch beim Arzt. Die hier genannten kleinen Tips sollen wirklich nur als Ergänzung fungieren.
Kurkumamilch gegen Gallen- und Leberbeschwerden: erwärmen Sie eine halbe Tasse Milch mit einer halben Tasse Wasser. Nicht kochen lassen. Geben Sie eine Messerspitze Kurkuma und einen Löffel Honig dazu. Gute verrühren und täglich eine Tasse vor der Hauptmahlzeit trinken.
Bei Hautproblemen können Sie sich ein Öl aus einem EL Mandelöl und einem TL Kurkuma mischen. Dies auf die betroffene Hautstelle geben und nach 15 Minuten mit warmem Wasser abspülen. Dreimal täglich wiederholen. Vorsicht ! Kurkuma färbt höllisch gut. Besser nicht im Gesicht anwenden.
Bei wunden Stellen und Juckreiz mischen Sie etwas Wasser mit Kurkuma zu einem festeren Brei und geben Sie diesen auf die Betroffenen Stellen. Leider besagt das alte chinesische Rezept nicht, wie lange der Brei dort bleiben soll, aber wenn er trocken ist bröselt er wohl von alleine ab.
Kurkuma sollte nicht verwendet werden bei entzündlichen Magenerkrankungen ! _________________ hej hej von Övervikt |
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Övervikt
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.02.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 02.03.2006, 21:42 Titel: |
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Granadapfel
Der aus Zentralasien, vermutlich Persien, stammende Granatapfelbaum wächst heute überall in den Tropen und Subtropen. Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll dies der besagte Apfelbaum, aus der Schöpf-ungsgeschichte sein. Anstelle eines Apfels also ein Granatapfel ...
Sicher ist jedoch, er gehört zu den wirklich alten benannten Pflanzen, auch wenn nichts genaueres überliefert ist, da bei den Aufzeichnungen jener Zeit, mit Übertragungsfehlern zu Rechnen ist.
In unseren Breitengraden ist der Granatapfel in erster Linie als Zierpflanze bekannt, wobei es ihm hier in Deutschland meist zu kalt ist.
Die Frucht selber ist recht sauer und nicht sehr schmack-haft. Verwendet werden die süßeren Kerne, welche mit einer Art Fruchtfleisch umzogen sind. Diese werden sowohl frisch, als auch getrocknet, manchmal sogar pulverisiert, eingesetzt. Indien ist das einzige Land, in dem der Granat-apfel kultiviert wird und häufige Verwendung in der Küche findet. Die frischen Kerne werden im gesamt asiatischen Raum gerne auf Salate und frische Speisen gegeben. Die Kerne, ob frisch oder getrocknet, sind Bestandteil vieler Chutneys und Curries. Als Gewürz nennt man sie Anar-dana. Sie vermitteln diesen süßsäuerlichen Geschmack, welcher so typisch für einige indische Curries ist.
Auch wird Anardana in Asien gerne als Ergänzung für Süßspeisen verwendet, ähnlich, wie bei uns die Rosinen.
Die Franzosen haben sich den Grenadine zu Eigen gemacht, einen Granatapfelsirup, welcher vielen Cocktails die gewünschte rote Süße gibt. Am bekanntesten ist wohl der Tequila Sunrise.
_________________ hej hej von Övervikt |
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